Bericht zum Volleyballspieltag vom 24.11.2007
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Zweite Herren zurück in der Erfolgsspur
Erster Doppelsieg der Saison!!!
Die 2. Herren kann es doch noch. Sie kommt mit zwei Siegen gegen Suchsdorf und Wattenbek vom Auswärtsspieltag zurück.
Am Samstag, den 24.11.2007, musste die zweite Herren des TSV Husum 1875 zu ihrem letzten Spieltag der Hinrunde nach Kiel reisen. Dort standen die beiden Gegner vom Suchsdorfer SV und vom TSV Wattenbek auf dem Plan. Die Nordfriesen konnten dieses Mal mit einem fast kompletten Kader auflaufen. Lediglich Libero und Außenangreifer Kitty Jessen konnte aus terminlichen Gründen nicht mitfahren. Insgesamt konnten 11 Spieler mit in den Kampf ziehen und das war letztendlich für den Verlauf des Spieltag auch sehr förderlich. Zumal sollte der sehr durchwachsende Saisonauftakt endlich der Vergangenheit angehören, doch zunächst sollte sich dieses Vorhaben wieder recht schwer gestalten.
Das erste Spiel ging gegen den Ausrichter aus Suchsdorf. Im ersten Satz konnten die Husumer wieder nicht die vorgenommenen Akzente setzen. Schnell lag man zwei zurück und es sollte einfach nicht das richtige Mittel für einen Satzgewinn gefunden werden. Beim Spielstand von 16:16 war dieser Punkt zum ersten mal erreicht, doch genau an dieser Stelle konnte Suchsdorf eine Punktserie starten und der Husumer Einbruch war erneut perfekt. Plötzlich stand es 23:16 für die Kieler und kurze Zeit später stand der erste Satz mit 25:17 auf Seiten der Suchsdorfer. Im zweiten Satz stellte Mannschaftsführer, Interimscoach und Zuspieler Henning Jessen das Team leicht um, was sich als positiv erwies. So konnte sich der TSV einen 9:5 Vorsprung erspielen, doch auch in dieser Situation folgte ein weiterer Einbruch. Irgendwie konnten die Husumer an diesem Tage wieder nicht mit der Führungsrolle umgehen. Suchsdorf konnte mit einer weiteren Serie auf 10:9 vorbeiziehen. Der weitere Satzverlauf verlief sehr eng, ehe die Husumer über ein 20:18 letztendlich ein 25:21 erkämpfen konnten. Auch der dritte Satz verlief bis zum 19:19 durchgehend ausgeglichen, doch im Anschluss schafften die Husumer einen 23:21 Vorsprung, der denkbar knapp in einem 25:23 endete. Der vierte Satz verlief fast identisch. Zwar konnten die Husumer ab und an einen kleinen Vorsprung erspielen, doch Suchsdorf fand immer wieder einen Anschluss. Bei dem Spielstand von 15:15 kam Jessen zum Aufschlag und konnte den Kielern eine Aufschlagserie zum 20:15 aufzwingen. Somit war die Grundlage für den Gewinn des Spieles gelegt, doch die Husumer fingen wieder an zu schwächeln und beim Matchball stand es nur noch 24:22. Die TSV-Männer nutzten allerdings ihre Chance und gewannen das Spiel letztendlich nach 90 Minuten mit 3:1.
Nun musste zunächst das Spiel zwischen Suchsdorf und Wattenbek geleitet werden. Dafür stellte sich Jugendspieler Raffelhüschen zur Verfügung, der einen guten Job als erster Schiedsrichter abgeliefert hat. Dieses Spiel zog sich ebenfalls sehr in die Länge, doch die Suchsdorfer konnten ihren Heimspieltag noch ausgeglichen gestalten. Sie gewannen dieses Spiel mit 3:1 (25:17, 21:25, 25:21, 26:24). Dieses Spiel zog sich ebenfalls sehr lange hin, da, bis auf die Satzenden, die Punktestände fast ausnahmslos ausgeglichen waren. Das hatte zur Folge, dass der TSV Husum erst gegen 19:00 Uhr in sein Spiel gegen Wattenbek starten konnte.
Beim TSV Husum stieg nun Ecki Thierbach aufgrund von körperlichen
Einschränkungen aus dem Spielen aus. Er hatte im ersten Spiel seine gewohnt konstante
und gute Leistung über die Außenposition abgeliefert. Wattenbek startete mit einer recht
schwachen Mannschaft in das Spiel. Der Grund dafür war nicht ersichtlich und die
Husumer straften dieses Vorgehen deutlich mit 25:15 ab. Zwar wechselte Wattenbek
gegen Ende des Satzes seine Stammkräfte wieder ein, was jedoch diesen
Satzverlust nicht mehr aufhalten konnte. Der zweite Satz verlief nun aber wie im
ersten Spiel sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich nennenswert
absetzen. Bei dem Spielstand von 16:16 musste der Husumer Mittelangreifer Birger
Liebentraut wegen Knieproblemen ausgewechselt werden. Gegen Ende des Satzes
bewiesen aber zunächst die Husumer die besseren Nerven und somit hatte man beim
24:21 den ersten Satzball des zweiten Durchganges. Doch wie so oft konnte der
TSV Husum daraus keinen Erfolg machen und die Wattenbeker glichen aus. Nun wurde
das Spiel aufreibend und hektisch. Husum hatte bei 25:24, 26:25, 27:26 und 28:27
vier weitere Satzbälle, doch jedes Mal konnte der TSV Wattenbek wieder
ausgleichen und hatte mit seinem 31:29 das glücklichere Ende für sich. Dieser
Satzgewinn gab natürlich Aufschwung, während die Husumer trotz 29 Punkten den
Kürzeren gezogen hatten, was sich negativ auf die Motivation auswirkte.
Aus dem Grund stellte Jessen den Jugendspieler und Herren-Frischling Karsten
Bade ins Team, der eine durchaus gute Leistung bot. Während sich der Angriff
noch nicht ganz auf Liga-Niveau befand, konnte Bade gute Annahmen und eine
annehmbare Feldabwehr vorweisen. Zunächst liefen die Husumer im dritten Satz
wenige Punkte hinterher, doch bei dem Spielstand von 16:16 war der Anschluss
geschafft. Leider konnte Wattenbek weiterhin punkten und bei dem Punktestand von
20:18 für Wattenbek kam der Husumer Lars Feddersen für Bade ins Spiel. Die
Husumer kamen wieder heran und wenig später stand es 22:22. Doch hier endete die
Husumer Aufholjagd und Wattenbek gewann auch diesen Satz mit 25:22. Nun musste
der Tie-Break erkämpft werden, wenn dieses Spiel nicht an die Wattenbeker gehen
sollte. Der vierte Satz verlief erneut sehr ausgeglichen. Jede Mannschaft konnte
sich zwischenzeitlich einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der jedoch schnell
wieder ausgeglichen wurde. Gegen Ende des Satzes lag dieser Vorteil mit 23:22
allerdings wieder beim TSV Wattenbek, doch die Husumer glichen zum 24:24 aus.
Auch in diesem Satz entstand eine brisante Atmosphäre, die durch fehlerhafte
oder übersehene Schiedsrichterentscheidungen noch verstärkt wurde. In diesem
Satz konnten die Husumer durch einen 26:24 Erfolg jedoch das bessere Ende für
sich verbuchen. Dieser Spielverlauf hatte den Wattenbekern enorm auf die Psyche
geschlagen. Sie standen so kurz vor dem Spielgewinn und wurden nun in den
Tie-Break gezwungen. Hier machten die Husumer allerdings einen kurzen Prozess.
Die Wattenbeker wurden halbwegs überrannt und konnten nichts mehr
entgegensetzen, da die Moral wohl gebrochen war. Beim Seitenwechsel führte Husum
mit 8:5 und dem TSV Husum gelang am Ende ein überaus eindeutiges 15:6, was wohl
auch eine bessere konditionelle Verfassung der Husumer darstellte.
Es war also ein hartes 120 minütiges Stück Arbeit, was sich allerdings gelohnt hatte und nach diesem erfolgreichen Spieltag kamen die Spieler zwar versätet gegen 23 Uhr bei einer Vereinsfeier an, aber dafür wurden die 4:0 Punkte umso stärker gefeiert. Somit hatte sich der große Kader als vorteilhaft erwiesen, um diesen langen Kräfte raubenden Wettkampftag erfolgreich zu bestreiten.
Mit der bislang besten Saisonleistung meldet sich die zweite Herrenmannschaft endlich wieder zurück und der Trainingsfleiß scheint langsam erste Früchte zu tragen. Bereits in einer Woche steht der nächste Spieltag auf dem Plan und es wäre durchaus erfreulich, wenn diese Entwicklung so weiter verläuft. Dann treffen die Friesen auf die FT Adler Kiel, gegen die im Hinspiel ein Sieg erkämpft werden konnte, und auf Hademarschen, die den TSV Husum in der Hinrunde schlagen konnten. Dieser Heimspieltag am 01.12.07 startet um 14 Uhr in der Halle der Theodor-Storm-Schule.
Für den TSV Husum 1875 spielten: Eckard Thierbach (1. Spiel), Karsten Bade, Lars Feddersen, Henning Jessen (MF), Birger Liebentraut, Marcus Lorenzen, Jeppe Mölck, Knut Paulsen, Heiko Raffelhüschen, Holger Schmidt und Stefan Witt.
[Bericht von Henning Jessen, 26. November 2007]
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